„KI erledigt das komplett von allein.“
In der Praxis bereitet ein Assistent vor: einen Entwurf, eine Liste, eine Zusammenfassung. Den letzten Schritt – senden, bestellen, entscheiden – macht sinnvollerweise ein Mensch. Gerade dort, wo Fehler Geld oder Vertrauen kosten.
„Je mehr man automatisiert, desto besser.“
Wer mit zehn Baustellen gleichzeitig startet, weiß am Ende nicht, was wirkt. Eine einzelne, häufige Aufgabe ist der bessere Anfang. Funktioniert sie, kommt die nächste.
„Die KI weiß das schon.“
Ein Assistent kennt Ihre Preise, Ihre Öffnungszeiten und Ihre Kundschaft nicht, solange Sie sie ihm nicht geben. Und er formuliert überzeugend – auch dann, wenn Informationen fehlen. Deshalb gehört die Regel „Fehlendes markieren, nicht erfinden“ an den Anfang.
„Datenschutz macht das unmöglich.“
Datenschutz verlangt Sorgfalt, kein Verbot: Datensparsamkeit, passende Dienstleister mit Auftragsverarbeitungsvertrag, Transparenz gegenüber Kundinnen und Kunden, ein Löschkonzept. Mit guter Vorbereitung ist das machbar.
„Das spart garantiert 50 Prozent Zeit.“
Solche Zahlen sind ohne Kenntnis Ihres Ablaufs nicht seriös. Wie viel ein Assistent bringt, hängt davon ab, wie oft die Aufgabe anfällt, wie gut die Daten sind und wie viel geprüft werden muss. Messen ist besser als hoffen.
Lesen Sie weiter: Wie Sie einen Testlauf richtig messen.